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Montag, 10. November 2014

Soffritto

Zu viel und zu wenig ist darüber geschrieben worden, ich rüste mich für vernichtende Kritik und maße mir an den Sinn des Soffritto verstanden zu haben.

Hierbei geht es nicht um Röstaromen, sondern wieder einmal darum die verfügbaren, billigen Früchte des Bodens zu veredeln. Sprich essbar zu machen.

Man nehme Stangensellerie, Zwiebeln, Karotten (mindestens) und / oder Petersilienwurzel, Knollensellerie, Rote Beete sind auch erlaubt - was man an Wurzelgemüse gerade so hat. Letzteres gibt natürlich eine interessante Färbung.

Ziemlich dünn schneiden alles. In einer Pfanne mit großem Durchmesser den Boden mit Olivenöl bedecken und ein Stück Butter (die gute) hinzugeben, auf 1/4 Feuer erhitzen, das Gemüse hinzugeben und gut durchmischen, sodass jedes Stück mit Fett bedeckt ist.





















Mindestens 15 Minuten in Ruhe lassen, dann durchmischen und wieder mindestens 15 Minuten in Ruhe lassen.

Es soll und darf nicht braun werden, nicht einmal leicht. Es soll nur weich werden und Geschmack entwickeln, insaporire sagt die Mamma dazu. Geschmackeln, quasi.

Damit ist die Basis für ganz akzeptable Soßen geschaffen. Schmeckt aber auch pur zu gezupfter Büffelmozzarella, dann mit ein wenig Salz, Pfeffer und wenn gewünscht Knoblauch abrunden.


Donnerstag, 6. Februar 2014

Würzige Kiste

Meine Lieblingszutat: Kräuter.
Glücklicherweise sind frische Kräuter seit Jahren auch beim Discounter zu erwerben, es gibt also keinen Grund für das getrocknete Zeug.
Gefrorene Kräuter lasse ich durchgehen, kann man für Notfälle im Haus haben.
Außerdem machen sich Thymian, Oregano, Basilikum, Schnittlauch, Minze, Salbei, Petersilie und Konsorten großartig auf der Fensterbank.



Was nicht heißen soll dass man alle gleichzeitig zur Hand haben muss, um etwas Vernünftiges auf den Tisch zu bringen.

Ein gewisser Grundstock an würzigen Zutaten ist nicht verkehrt.
  • frische Kräuter
    • Thymian, Basilikum und Petersilie (glatte) sind ein guter Start.
  • Zwiebeln
  • Salz 
    • Fleur de Sel ist eine Modeerscheinung, sparen Sie das Geld für guten Pfeffer.
  • Pfeffer 
    • aus der Mühle. Bitte. Gibt's auch beim Discounter.
  • Instant-Brühe 
    • Gemüse, Huhn, Rind. Alle drei. Kostet nix, hält ewig.
  • Knoblauch
    • kann auch gefroren sein, ist dann sogar bereits geschnitten.
  • Chilis
    • frisch oder getrocknet ist hier mal egal. Immer erst ein kleines Stückchen probieren. Die Biester sehen manchmal harmloser aus als sie sind.

Damit kann man schon arbeiten. Wenn man ein paar güldene Regeln grob befolgt gelingt jedes Gericht – aber dazu in einem anderen Post mehr.